Wer in den nächsten Jahren kaufen möchte, sollte wissen: Günstigere Grundstücke senken die Hauspreise kaum – und ein großes Angebot durch Babyboomer-Verkäufe kommt frühestens ab 2040.
📰 Wochenrückblick
Die wichtigsten geprüften Meldungen vom 23. August 2026 bis 29. August 2026 – 33 Meldungen, nach Themen sortiert.
Energie & Wohnen
6 MeldungenBleiben die Gasspeicher unter der gesetzlichen Marke von 70 Prozent, drohen im Winter höhere Energiepreise – für Haushalte wie für Unternehmen.
Rund sieben Millionen Mieterhaushalte in Deutschland geben bereits mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen aus – ein Bundesgesetz würde sie direkt entlasten.
Wer tankt oder Energie verbraucht, zahlt seit Monaten mehr – und Brent-Öl über 90 Dollar pro Barrel deutet darauf hin, dass sich daran vorerst nichts ändert.
Wer vor Ende 2020 einen Fernwärmevertrag mit E.ON abgeschlossen hat und in einer der betroffenen Regionen wohnt, könnte Tausende Euro zurückfordern – muss dafür aber selbst vor Gericht ziehen.
Wer regelmäßig tankt, zahlt bereits jetzt fast so viel wie nie zuvor – und muss sich auf weitere Preissteigerungen einstellen, solange der Iran-Konflikt ungelöst bleibt.
Steuern & Abgaben
6 MeldungenWer regelmäßig Limonaden, Eistees oder Haferdrinks kauft, könnte künftig mehr zahlen – wie viel mehr, steht noch nicht fest.
Wer Gold besitzt oder kaufen möchte, sollte prüfen, ob Gewinne aus dem Verkauf steuerpflichtig sind – bei physischem Gold gilt in Deutschland eine Haltefrist von einem Jahr, nach der Gewinne steuerfrei bleiben.
Wer erbt, kann durch die erhöhte Erbfallkostenpauschale von bis zu 15.000 Euro die Steuerlast direkt senken – ohne Einzelbelege vorlegen zu müssen.
Wer Mieteinnahmen hat und bisher keine günstige Steuerberatung nutzen konnte, sollte sich ab September bei einem Lohnsteuerhilfeverein erkundigen – die Einkommensgrenze gilt nicht mehr.
Wer bei der BKK Firmus versichert ist oder es werden will: Ab dem Zusammenschluss 2027 ist die Kasse wieder in allen Bundesländern zugänglich – und alle bisherigen Standorte sowie Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Wer einen Angehörigen mindestens zehn Stunden pro Woche pflegt und dabei nicht mehr als 30 Stunden berufstätig ist, behält laut Linnemanns Ankündigung Anspruch auf den vollen Rentenbeitrag von bis zu 740 Euro monatlich.
Rente & Vorsorge
5 MeldungenWer auf die Rente mit 63 plant, muss mit einer Übergangsfrist rechnen – wie lang diese ausfällt, ist noch offen.
Wer in einem Betrieb mit Altersteilzeit-Tarifvertrag arbeitet, hat keinen automatischen Anspruch auf früheren Renteneintritt – die 2,5-Prozent-Grenze gilt für die gesamte Belegschaft, unabhängig von der Gewerkschaftszugehörigkeit.
Ob Rente, Pflege oder Steuern – die beschlossenen Reformen werden erst dann wirksam, wenn sie das Parlament passiert haben; wann das konkret passiert, ist noch offen.
Wer zwei Kinder vor 1992 großgezogen hat, erhält 2028 eine Einmalzahlung von rund 510 Euro für das Jahr 2027 – plus dauerhaft 42,52 Euro mehr Rente pro Monat.
Wer ab 2027 staatlich gefördert fürs Alter spart, zahlt je nach Anbieter deutlich unterschiedliche Gebühren – die Wahl des Anbieters kann über Jahrzehnte Tausende Euro Unterschied machen.
Konsum & Preise
16 MeldungenWer Geschäfte mit iranischen Partnern oder Zwischenhändlern unterhält, riskiert künftig den Ausschluss aus dem globalen Dollar-Zahlungssystem.
Steigt der US-Leitzins über die aktuelle Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent, werden Kredite teurer – das betrifft Baufinanzierungen und Unternehmenskredite diesseits und jenseits des Atlantiks.
Wer 25.000 Euro für ein Jahr zum Spitzenzins von 3,40 Prozent anlegt, erzielt einen Zinsertrag von 850 Euro brutto – gegenüber rund 380 Euro zu Jahresbeginn beim damaligen Durchschnittszins.
Wer im NRW-Einzelhandel in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, bekommt bereits diesen Monat drei Prozent mehr Gehalt – bei einem Bruttomonatslohn von 2.000 Euro wären das 60 Euro zusätzlich.
Eltern minderjähriger Instagram- oder Facebook-Nutzer können künftig mit automatischen Zeitlimits und nächtlichen Sperren rechnen – ohne diese selbst aktivieren zu müssen.
Wer im untersten Lohnsegment arbeitet, hat im Jahresvergleich real rund 4 Prozent mehr Kaufkraft gewonnen – nach Abzug der Inflation.
Steigende Energiepreise und Handelsunsicherheiten durch den eskalierenden Sanktionskonflikt können auch europäische Verbraucher und Unternehmen indirekt belasten.
Wer Geld bei einer Bank anlegt, verlässt sich auf interne Kontrollen – dieser Fall zeigt, dass diese auch bei großen Instituten versagen können.
Steigende Anleiherenditen treffen Verbraucher direkt – wer heute einen Immobilienkredit aufnimmt, zahlt höhere Zinsen als noch vor wenigen Jahren.
Steigt der Leitzins auf 2,50 Prozent, werden Kredite für Verbraucher und Unternehmen teurer – etwa Baufinanzierungen oder Unternehmenskredite.
Wer keinen Tarifvertrag hat – laut Statistischem Bundesamt gilt das für rund die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland –, profitiert von diesen Lohnzuwächsen nicht automatisch.
Wer in breit gestreute Aktien-ETFs investiert, profitiert aktuell von der Erholung: Dax und US-Indizes liegen trotz geopolitischer Unsicherheit im Plus.
Wer noch keinen Wertpapiersparplan hat: Die Deka verwaltete zuletzt 9,1 Millionen solcher Verträge – Tendenz stark steigend, was auf wachsendes Interesse an regelmäßigem Fondssparen als Vermögensaufbau hindeutet.
Wer Fonds oder ETFs mit hohem Technologieanteil hält, spürt die Schwankungen direkt – die Nasdaq hat allein heute fast ein Prozent verloren.
Wer beim Kartenzahlen kein Trinkgeld geben möchte, muss das nicht – die „Kein Trinkgeld"-Schaltfläche ist auf jedem Gerät vorhanden, auch wenn sie kleiner oder blasser erscheint als die Prozentoptionen.
Ab dem 8. September könnten kanadische Gegenzölle auf US-Produkte wie Stahl und Haushaltsgeräte die Preise für Waren auf beiden Seiten der Grenze spürbar steigen lassen.