Wer sein Erspartes auf einem Tagesgeldkonto parkt, bekommt bei den stärksten Direktanbietern derzeit bis zu 4,05 Prozent Aktionszins – mehr als über bekannte Zinsplattformen wie Raisin oder Check24, die 3,00 beziehungsweise 4,00 Prozent bieten. Das gilt für eine Anlagesumme von 10.000 Euro (Stand: 9. Juli 2026).
Lange galten Plattformen wie Raisin oder Check24 als Geheimtipp: Sparer konnten dort bequem Angebote vieler Banken vergleichen und abschließen – oft mit Zinsvorsprung. Doch die Zinswende der Europäischen Zentralbank hat das Bild gedreht. Viele Direktbanken haben ihre Konditionen deutlich angehoben und liegen nun vorne. Beim einjährigen Festgeld ist das Bild gemischter: Direktanlagen erreichen bis zu 3,10 Prozent, Check24 bietet hier 3,50 Prozent. Der Durchschnittszins für Zwölf-Monats-Festgeld liegt laut Biallo-Index bei 1,96 Prozent – die Spitzenangebote liegen also weit darüber. In Deutschland sind die Zinsen damit deutlich niedriger als in den USA, wo einjähriges Festgeld aktuell bis zu 4,15 Prozent bringt.
Tagesgeld: Direktbanken schlagen Zinsplattformen mit bis zu 4,05 %
Warum das wichtig ist
Wer 10.000 Euro zu 4,05 % anlegt, kassiert rund 405 Euro Zinsen im Jahr – ein direkter Bankvergleich lohnt sich also mehr denn je.