Burger King will seine Expansion in Deutschland wieder aufnehmen. Deutschland-Chef Andreas Bork kündigte das zum 50. Jahrestag des ersten deutschen Restaurants an, das am 15. Juli 1976 in Berlin eröffnete.
Derzeit betreibt die US-Kette 760 Standorte in Deutschland – die meisten davon über Franchisenehmer, also selbstständige Unternehmer, die unter dem Markendach arbeiten. Marktführer McDonald's kommt auf gut 1.500 deutsche Restaurants. Burger King erzielte 2024 hierzulande einen geschätzten Umsatz von 1,3 Milliarden Euro und belegt damit Platz zwei unter den Burgerketten. Das Ziel von 1.000 deutschen Restaurants hatte das Unternehmen bereits 2019 ausgegeben – dann kamen Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation dazwischen.
Bork begründet den Expansionsdrang mit Lücken im Filialnetz: In vielen mittelgroßen deutschen Städten fehlt bislang ein Burger-King-Restaurant. Als Vergleich nennt er Spanien, wo die Kette bei 48 Millionen Einwohnern bereits 1.000 Standorte betreibt. Eine konkrete neue Zielzahl nannte Bork nicht, sprach aber von „deutlichem" Wachstum.
Burger King plant deutliches Wachstum in Deutschland
Warum das wichtig ist
In Städten ohne Burger-King-Filiale könnte in den nächsten Jahren ein neues Restaurant eröffnen – die Kette sucht gezielt nach solchen „weißen Flecken".