Die Frühstartrente startet 2026 – und stößt bei Eltern auf breite Zustimmung. Laut einer aktuellen Umfrage halten 60 Prozent der befragten Eltern das neue Vorsorgemodell für wichtig. Doch zwischen Begeisterung und eigenem Engagement klafft eine deutliche Lücke.
Fast ein Viertel der Eltern plant, ausschließlich den staatlichen Zuschuss von zehn Euro monatlich zu nutzen, ohne eigenes Geld beizusteuern. Das Problem: Dieser Betrag allein reicht für eine nennenswerte Altersvorsorge nicht aus. Viele Eltern überschätzen offenbar, was der staatliche Anteil langfristig leisten kann.
Die Frühstartrente richtet sich an Kinder ab Geburt. Den Anfang macht der Geburtsjahrgang 2020, für den der Staat insgesamt 50 Millionen Euro bereitstellt. Das Prinzip – früh investieren, vom Zinseszins profitieren – funktioniert nur dann, wenn Eltern zusätzlich eigene Beiträge einzahlen. Genau das plant bislang aber ein Großteil nicht.
Frühstartrente 2026: Eltern begrüßen sie, zahlen aber kaum selbst ein
Warum das wichtig ist
Wer für sein Kind langfristig vorsorgen will, sollte die zehn Euro staatlichen Zuschuss als Startpunkt sehen – nicht als ausreichende Lösung.