Ob in Deutschland oder den USA – Autofahrer zahlen an der Zapfsäule deutlich mehr als vor dem Iran-Krieg, und staatliche Entlastungsmaßnahmen verpuffen bislang weitgehend.
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Steigende Erzeuger- und Energiepreise schlagen erfahrungsgemäß zeitverzögert auf Verbraucherpreise durch – Haushalte müssen sich auf höhere Alltagskosten einstellen.
Wer einen Bestandskundentarif hat, muss laut Verivox früher oder später mit Erhöhungen von bis zu 20 Prozent rechnen – bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh wären das mehrere Hundert Euro mehr pro Jahr.
Wer jetzt tankt oder heizt, zahlt zwar mehr als vor dem Krieg – ein Preisschock wie 2022 mit über 120 Dollar pro Barrel bleibt bislang aber aus.
Wer Geld auf einem Tagesgeldkonto mit durchschnittlich 1,95 Prozent Zinsen hält, verliert bei 3,3 Prozent Inflation real Kaufkraft – konkret schrumpft die Kaufkraft jedes gesparten Euros spürbar.
Wer im Juli tankte, zahlte durch das Auslaufen des deutschen Tankrabatts am 30. Juni zusätzlich drauf – Deutschlands Inflationsrate stieg deshalb auf 2,8 Prozent.
Wer BP-Aktien hält, erlebte trotz Rekordgewinn einen Kursverlust von rund fünf Prozent – ein Zeichen, dass der Markt sinkende Ölpreise stärker gewichtet als aktuelle Quartalszahlen.
Wer US-Staatsanleihen oder globale Aktienfonds hält, spürt die Verluste direkt: Der S&P 500 fiel allein an diesem Tag um 1,5 Prozent.
Wer im Sommer tankt oder einkauft, dürfte die Folgen spüren: Die Bundesbank erwartet, dass die Inflation in den kommenden Monaten wieder über 2,3 Prozent steigt.
Wer im August durch Frankreich fährt, zahlt an Total-Tankstellen an drei Wochenenden maximal 1,99 Euro pro Liter – für Benzin und Diesel gleichermaßen.