Ab dem 8. September könnten kanadische Gegenzölle auf US-Produkte wie Stahl und Haushaltsgeräte die Preise für Waren auf beiden Seiten der Grenze spürbar steigen lassen.
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Importierende US-Unternehmen tragen laut Woldenberg Zusatzkosten von bis zu 20 Millionen Dollar jährlich – Belastungen, die Verbraucher über höhere Preise spüren können.
Wer Immobilien- oder Technologieaktien im Depot hält, sieht heute Verluste von teils über 5 Prozent – und die Zinssensitivität dieser Werte bleibt so lange erhöht, wie die Ölpreise steigen.
US-Produkte wie Hummer oder bestimmte Lebensmittel könnten in der EU günstiger werden – wie stark die Preise tatsächlich sinken, hängt davon ab, ob Händler die Zollersparnis weitergeben.
Europäische Exporteure – darunter deutsche Autobauer und Maschinenbauer – müssten bei 100-Prozent-Zöllen mit einer Verdopplung ihrer US-Einfuhrabgaben rechnen.