Wer in einen klassischen MSCI-World-ETF spart, hat oft über 70 Prozent US-Anteil – und profitiert oder leidet deshalb überproportional, wenn nur wenige US-Technologieriesen die Indexentwicklung bestimmen.
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Wer einen Kredit oder eine Baufinanzierung plant, sollte einkalkulieren, dass die Konditionen bei weiteren Zinserhöhungen noch teurer werden könnten – Sparer hingegen profitieren: 20.000 Euro zu 2,50 Prozent bringen jährlich 500 Euro Zinsen statt 94 Euro bei 0,47 Prozent.
Steigende Erzeuger- und Energiepreise schlagen erfahrungsgemäß zeitverzögert auf Verbraucherpreise durch – Haushalte müssen sich auf höhere Alltagskosten einstellen.
Steigende Anleiherenditen verteuern Kredite – wer etwa einen Immobilienkredit plant, muss mit höheren Zinsen rechnen.
Steigt der US-Leitzins über die aktuelle Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent, werden Kredite teurer – das betrifft Baufinanzierungen und Unternehmenskredite diesseits und jenseits des Atlantiks.
Bleibt die Fed im September bei den Zinsen – was 62 Prozent der Händler erwarten –, dürften Kredite und Hypotheken in den USA vorerst nicht teurer werden.
Wer Technologie-ETFs oder Einzelaktien wie Samsung im Depot hält, spürt den Gegenwind direkt – der globale Halbleiter-Branchenindex verlor zuletzt 4,5 Prozent an einem einzigen Tag.