Wer in Wien eine Gemeinde- oder Sozialwohnung bewohnt, zahlt Mieten, die deutlich unter dem Marktniveau liegen – ein Vorteil, den Berliner Mieter trotz politischer Debatten bislang nicht genießen.
🏷️ Wohnungsmarkt
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Wer in einer deutschen Großstadt zur Miete wohnt oder eine Wohnung sucht, muss mit weiter steigenden Mietpreisen rechnen – die Nachfrage zog im dritten Quartal bereits um bis zu sieben Prozent an.
Wer BAföG bezieht und nicht in Chemnitz studiert, muss die Differenz zwischen Pauschale und tatsächlicher Miete – in München bis zu 500 Euro monatlich – aus eigener Tasche decken.
Wer aktuell einen Kredit für 400.000 Euro aufnimmt, zahlt durch den gestiegenen Leitzins monatlich spürbar mehr als noch Anfang des Jahres.
Wer zum Studium nach München zieht, zahlt für ein WG-Zimmer im Schnitt fast dreimal so viel wie in Chemnitz – das kann die Studienwahl konkret beeinflussen.
Wer in Berlin zur Miete wohnt, zahlt bei Neuvermietungen im Schnitt 10,80 Euro pro Quadratmeter – während der politische Streit um Enteignung und Regulierung den dringend nötigen Neubau weiter verzögert.
Wer in den nächsten Jahren kaufen möchte, sollte wissen: Günstigere Grundstücke senken die Hauspreise kaum – und ein großes Angebot durch Babyboomer-Verkäufe kommt frühestens ab 2040.
Wer gerade einen neuen Mietvertrag unterschreibt, zahlt im Schnitt 3,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr – in Düsseldorf sogar 3,6 Prozent.
Für rund 16.000 LEG-Mieter läuft 2028 die Sozialbindung aus – ihre Mieten könnten dann um etwa 12 Prozent steigen.
Wer in Berlin zur Miete wohnt, kann seine Miete selbst prüfen – liegt sie mehr als 10 Prozent über dem Mietspiegel, greift die Mietpreisbremse, und spezialisierte Dienste wie Conny, Allright oder das neue Mietorcas helfen dabei ohne Kostenrisiko.
Wer in Köln, Hamburg oder Düsseldorf eine neue Wohnung sucht, zahlt bis zu 6 Prozent mehr als vor einem Jahr – in Berlin dagegen sind Angebotsmieten leicht gesunken.
Wer aktuell eine neue Mietwohnung sucht, zahlt im Schnitt vier Prozent mehr als noch vor einem Jahr – in Köln sogar fast acht Prozent mehr.