Der Düsseldorfer Immobilienkonzern LEG hat im ersten Halbjahr mehr Mieteinnahmen erzielt – gleichzeitig belastet ein höheres Investitionsniveau das operative Ergebnis. Die Nettokaltmiete – also die Miete ohne Heiz- und Nebenkosten – stieg im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 473,4 Millionen Euro. Pro Quadratmeter zahlen Mieter auf vergleichbarer Fläche nun 7,21 Euro statt zuvor 6,96 Euro.

Für das Gesamtjahr peilt LEG ein Mietwachstum von 3,8 bis 4,0 Prozent an – mehr als 2025. Möglich macht das unter anderem der geförderte Bestand: LEG verwaltet rund 28.000 Sozialwohnungen, gut 15 Prozent aller Einheiten, deren Mieten das Unternehmen in diesem Jahr erstmals wieder anheben kann.

Trotzdem trübt sich das operative Bild ein. Die Kennziffer AFFO – der um Investitionen bereinigte Mittelzufluss aus dem laufenden Betrieb – sank im Halbjahr um 12,7 Prozent auf 110,5 Millionen Euro. Grund: Die Investitionen kletterten um 10 Prozent auf 202 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen beim Ziel von 220 bis 240 Millionen Euro AFFO.