Wer Erspartes kurzfristig anlegen will, erzielt mit Tagesgeld aktuell attraktive Zinsen – sollte aber Konditionen genau prüfen und die Inflation im Blick behalten.
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Wer 10.000 Euro einlegt und sieben Wochen auf den Aktionszins wartet, verliert spürbar Zinsen – aus beworbenen 4 Prozent können so effektiv nur rund 3,48 Prozent werden.
Wer 10.000 Euro ein Jahr lang zu 3,40 Prozent Festgeld anlegt, erhält rund 340 Euro Zinsen – deutlich mehr als noch vor zwei Jahren.
Bei 3.500 Euro Bruttogehalt kann ein Kassenwechsel zur günstigsten Kasse knapp 470 Euro pro Jahr sparen – ohne Leistungseinbußen.
Bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,9 Prozent reichen selbst die gestiegenen Durchschnittszinsen noch nicht aus, um Kaufkraft real zu erhalten – die besten Einzelangebote kommen laut Verivox jedoch auf bis zu 3,20 Prozent.
Wer 25.000 Euro für ein Jahr zum Spitzenzins von 3,40 Prozent anlegt, erzielt einen Zinsertrag von 850 Euro brutto – gegenüber rund 380 Euro zu Jahresbeginn beim damaligen Durchschnittszins.
Wer 25.000 Euro vier Monate bei Revolut anlegt, erhält rechnerisch rund 354 Euro Bruttozinsen – bei Chase wären es rund 333 Euro, also etwa 21 Euro weniger.
Wer 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto parkt und regelmäßig zur besten Offerte wechselt, kann über vier Jahre bis zu 5.947 Euro mehr Zinsen einstreichen als ein treuer Direktbank-Kunde – allerdings erfordert das 16 Bankwechsel.
Wer 10.000 Euro zwei Jahre lang zu 3,1 Prozent anlegt, erhält rechnerisch rund 620 Euro Zinsen – vorausgesetzt, die Bank unterliegt der deutschen Einlagensicherung.