Wer Angehörige pflegt und bereits die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann ab 2027 keine zusätzlichen Rentenpunkte mehr über die Pflegekasse erhalten – das kostet je nach Pflegegrad bis zu 37,27 Euro monatlich.
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Wer Pflege benötigt oder Angehörige hat, sollte einen Antrag noch 2026 in Betracht ziehen – und als Rentner die Abzüge durch Pflege- und Krankenversicherung bei der Ruhestandsplanung fest einkalkulieren.
Kinderlose mit einem Medianeinkommen von rund 4.200 Euro brutto zahlen ab 2027 etwa 153 Euro mehr pro Jahr für die Pflegeversicherung.
Wer kinderlos, Gutverdiener oder Halter eines höher eingestuften Fahrzeugs ist, sollte seine Versicherungsverträge zeitnah prüfen und gegebenenfalls neu vergleichen.
Wer heute neu ins Pflegeheim zieht, zahlt im ersten Jahr durchschnittlich 1.775 Euro monatlich für die Pflege – ein SPD-Deckel bei 1.500 Euro würde das um 275 Euro senken.
Wer heute in einem Pflegeheim lebt oder Angehörige pflegt, zahlt steigende Eigenanteile – solange der Bund die geforderten Milliarden nicht überweist, dürfte sich daran nichts ändern.
Wer im Pflegeheim lebt, zahlt heute bereits hohe Eigenanteile – würden die Bundesländer vorgeschriebene Investitionskosten übernehmen, könnten diese laut GKV um rund 500 Euro pro Monat sinken.
Wer einen Angehörigen mindestens zehn Stunden pro Woche pflegt und dabei nicht mehr als 30 Stunden berufstätig ist, behält laut Linnemanns Ankündigung Anspruch auf den vollen Rentenbeitrag von bis zu 740 Euro monatlich.
Wer heute ins Pflegeheim zieht, zahlt im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 Euro monatlich selbst – das übersteigt die meisten Renten deutlich.