Die von Nina Warken geplante Pflegereform sieht vor, die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige zu reduzieren. Diese Änderung würde sich direkt auf die späteren Rentenansprüche auswirken. Betroffene müssten mit monatlichen Einbußen von bis zu 64 Euro bei ihrer Rente rechnen. Die Reform könnte Millionen von Menschen betreffen, die Familienangehörige pflegen. Bisher erhalten pflegende Angehörige Rentenpunkte, die ihre spätere Altersversorgung stärken. Die geplanten Kürzungen würden diese Unterstützung verringern. Parallel warnt die Deutsche Rentenversicherung vor möglichen Beitragssteigerungen ab 2027, falls geplante Kürzungen im Bundeshaushalt umgesetzt werden. Dies könnte zu einer doppelten Belastung führen: geringere Rentenansprüche für Pflegende bei gleichzeitig höheren Beiträgen für alle Versicherten.