Der Dieselpreis ist von Dienstag auf Mittwoch um 6,2 Cent gestiegen – laut ADAC der größte Tagessprung seit fast vier Monaten, abgesehen vom Ende des Tankrabatts. Im Tagesdurchschnitt kostete ein Liter Diesel am Mittwoch 2,132 Euro. Binnen zehn Tagen verteuerte sich der Kraftstoff damit um 18,6 Cent.

Haupttreiber ist der Ölpreis, der im Zuge der erneuten Eskalation im Iran-Konflikt deutlich anzog. Brent-Rohöl – der internationale Referenzpreis für Erdöl – notierte zuletzt bei rund 85 US-Dollar, eine Woche zuvor waren es noch etwa 75 US-Dollar. Diesel gilt als besonders krisenanfällig und übertraf am Mittwoch erstmals seit Mitte Mai den Preis für Superbenzin E10, das 2,117 Euro pro Liter kostete. Auch E10 stieg binnen zehn Tagen um 10,1 Cent.

Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht: Am Donnerstagmorgen lag Diesel bereits wieder 4,6 Cent über dem Dienstags-Niveau. Der ADAC kritisiert die aktuellen Preise als überhöht.