Rentner mit Einkünften über dem Grundfreibetrag müssen aktiv werden – wer die Erklärung ignoriert, riskiert Nachforderungen und Sanktionen durch das Finanzamt.
🏷️ Einkommensteuer
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Allein zum Juli 2025 rutschten rund 73.000 Rentnerinnen und Rentner erstmals in die Steuerpflicht – wer kurz vor dem Rentenstart steht, sollte prüfen, ob künftige Rentenerhöhungen diese Schwelle überschreiten.
Wer zuckerhaltige Getränke oder Tabak kauft, zahlt 2027 mehr – wer ein mittleres Einkommen hat, spart dagegen je nach Situation zwischen 75 und 600 Euro Einkommensteuer im Jahr.
Bei 1.500 Euro Monatsrente macht der Unterschied zwischen 4,2 und 2,7 Prozent Anpassung bereits 22,50 Euro pro Monat – also 270 Euro im Jahr.
Wer 40.000 Euro zu versteuerndes Einkommen hat, verliert durch den ausbleibenden Ausgleich in den kommenden zwei Jahren rund 205 Euro an Kaufkraft; bei 70.000 Euro sind es bis zu 500 Euro.
Wer 2026 erstmals Rente bezieht, muss bereits 84 % seiner Renteneinkünfte versteuern – jede spätere Rentenerhöhung erhöht diesen steuerpflichtigen Betrag zusätzlich.
Wer als Rentner Zusatzeinkünfte hat – etwa aus Vermietung oder einem Nebenjob – sollte frühzeitig prüfen, ob Steuervorauszahlungen sinnvoll sind, um eine hohe Einmalzahlung zu vermeiden.