Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Chipaktien legten zu, während Titel aus dem Beratungssektor deutlich nachgaben – ein klares Zeichen dafür, dass Anleger die KI-Welt gerade in Gewinner und Verlierer aufteilen.
Auslöser für die gespaltene Stimmung war der Vortag: Eine Rede des neuen Fed-Chefs – die Fed ist die US-Notenbank – hatte die Wall Street zunächst auf Verlustschiene gebracht. Am Donnerstag verarbeiteten die Märkte diesen Zinsentscheid weiter. Gleichzeitig meldete ein US-Beratungsunternehmen rückläufige Aufträge, was neue Zweifel daran schürte, ob Unternehmen außerhalb der Halbleiterbranche wirklich vom KI-Boom profitieren.
Das Bild ist damit zweigeteilt: Wer Chips baut, gewinnt. Wer KI-Beratung verkauft, kämpft gerade um Aufträge.
Wall Street schließt zwiegespalten: Chips hoch, Berater-Aktien tief
Warum das wichtig ist
Wer Technologie-ETFs hält, sollte prüfen, ob darin auch Beratungsunternehmen stecken – deren Aktien stehen aktuell unter Druck, während reine Halbleiterwerte zulegen.