Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich bereits auf den deutschen Immobilienmarkt aus. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass gestiegene Zinsen und höhere Baukosten direkte Folgen der geopolitischen Spannungen sind. Diese Entwicklung belastet sowohl Käufer als auch Bauherren erheblich. Die Immobilienpreise steigen laut IW-Analyse kaum noch an, was auf die verschlechterten Finanzierungsbedingungen zurückzuführen ist. Höhere Zinssätze machen Kredite teurer und reduzieren die Kaufkraft potenzieller Erwerber. Gleichzeitig verteuern sich Baumaterialien aufgrund der unsicheren Weltlage. Anders verhält es sich bei den Mietpreisen: Hier setzt sich der Aufwärtstrend fort. Mieter spüren die Auswirkungen des Konflikts somit indirekt über steigende Wohnkosten. Die Studie zeigt, wie internationale Krisen über Finanzmärkte und Rohstoffpreise schnell auf lokale Wohnungsmärkte durchschlagen können.