Der Tankrabatt läuft planmäßig zum Monatsende aus. Sowohl Union als auch SPD wollen die bisherige Maßnahme nicht verlängern. Doch innerhalb der SPD wächst der Druck für alternative Entlastungen bei den Kraftstoffkosten. SPD-Chefin Bärbel Bas und die mecklenburg-vorpommersche Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sprechen sich für einen schnellen Ersatz der auslaufenden Hilfe aus. Der Tankrabatt hatte zwei Monate lang die Spritpreise gedämpft. Beide Parteien signalisieren jedoch Bereitschaft, bei stark ansteigenden Kraftstoffpreisen kurzfristig zu handeln. Die Diskussion zeigt, dass die Politik weiterhin unter Druck steht, Autofahrer bei hohen Energiekosten zu unterstützen. Konkrete Vorschläge für Nachfolgeregelungen liegen aber noch nicht vor. Die Entwicklung der Spritpreise nach dem Wegfall des Rabatts wird entscheidend dafür sein, ob und in welcher Form neue Entlastungsmaßnahmen kommen.