Die Verbraucherpreise in Deutschland sind weiter gestiegen. Die Inflationsrate erreichte 2,9 Prozent, wie aktuelle Daten zeigen. Gleichzeitig erweist sich eine wichtige Maßnahme der Bundesregierung gegen hohe Energiekosten als wirkungslos.

Seit ihrer Einführung dürfen Tankstellen ihre Spritpreise nur noch einmal täglich erhöhen – die sogenannte 12-Uhr-Regel. Diese Regelung sollte Verbraucher vor häufigen Preissprüngen schützen und die Kosten senken. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Benzin und Diesel werden tendenziell teurer statt günstiger.

CDU-Politiker Peter Hauk, der sich lange für diese Einmal-am-Tag-Regel eingesetzt hatte, räumt das Scheitern ein. Der Minister fordert nun andere Maßnahmen, um die Spritpreise zu begrenzen. Die Regierung hatte verschiedene Notlösungen gegen hohe Energiepreise entwickelt, doch diese zeigen bisher keine spürbare Wirkung auf die allgemeine Preisentwicklung.

Die steigenden Energiekosten bleiben damit ein zentraler Treiber der Inflation in Deutschland.