Ein neues EU-Sanktionspaket gegen Russland könnte bald an der Supermarktkasse spürbar werden. Brüssel nimmt dabei den Alaska-Seelachs ins Visier – den wichtigsten Rohstoff für Fischstäbchen und Schlemmerfilet in Deutschland.
Bereits heute sind russische Importe von Öl, Gas, Zement und Holz verboten. Die geplanten Einfuhrbeschränkungen für Fisch würden die Regeln nun auf Lebensmittel ausweiten. Experten warnen vor dauerhaften Schäden für die deutsche Fischindustrie, falls der Zugang zu russischem Alaska-Seelachs wegfällt.
Konkret heißt das: Hersteller müssten Rohware teurer oder aus anderen Quellen beschaffen – Kosten, die erfahrungsgemäß an Verbraucher weitergegeben werden. Wann das Sanktionspaket beschlossen wird und wie stark die Preise steigen könnten, ist derzeit noch offen.
EU-Sanktionen könnten Fischstäbchen im Supermarkt verteuern
Warum das wichtig ist
Wer regelmäßig Fischstäbchen kauft, könnte künftig mehr zahlen – Alaska-Seelachs aus Russland ist eine der günstigsten Rohstoffquellen für die deutsche Fischindustrie.