Der Energieschock durch den Iran-Konflikt belastet die deutsche Wirtschaft mit insgesamt 34 Milliarden Euro – das zeigt eine aktuelle Prognose des ifo-Instituts. Konkret heißt das: Jedem Haushalt fehlen durch den inflationsbedingten Kaufkraftverlust rund 400 Euro, die sonst in den Konsum geflossen wären.

Der Mechanismus dahinter ist direkt: Steigende Energiepreise treiben die Inflation – also das allgemeine Preisniveau – nach oben. Dadurch können Haushalte mit demselben Einkommen weniger kaufen. Die 34 Milliarden Euro beschreiben genau diesen gesamtwirtschaftlichen Verlust.

Gleichzeitig rechnet das ifo-Institut nach einem Friedensabkommen mit einer Erholung: Die deutsche Wirtschaft soll erstmals seit vier Jahren wieder stärker wachsen – um 0,8 Prozent. Ob und wann dieser Aufschwung die Kaufkraftverluste ausgleicht, lässt die Prognose offen.