Kurzlaufendes Festgeld wird wieder attraktiver. In den vergangenen zwei Monaten sind die Zinsen für einjährige Anlagen spürbar gestiegen – der beste Anbieter zahlt derzeit 3,40 Prozent pro Jahr. Hintergrund ist unter anderem der Anleihemarkt: Die Renditen zweijähriger Bundesanleihen – also festverzinslicher Staatspapiere – haben den höchsten Stand seit gut zwei Jahren erreicht.
Wie stark sich der Markt verändert hat, zeigt ein konkreter Vergleich: Vor rund zwei Monaten war 3,10 Prozent der Spitzenzinssatz, den damals nur zwei Anbieter boten. Heute zahlen allein fünf Banken diesen Satz. Der biallo-Index – ein Durchschnittswert der erfassten Banken für 25.000 Euro Anlagesumme – kletterte von 1,52 Prozent zu Jahresbeginn auf aktuell 2,05 Prozent. Die Spitzenangebote liegen damit deutlich darüber.
Wer sein Geld nicht langfristig binden möchte, findet damit wieder Konditionen, die klar über dem Niveau der vergangenen Monate liegen. Stand der Daten ist der 25. August 2026.
Festgeldzinsen steigen: Bis zu 3,40 Prozent für ein Jahr möglich
Warum das wichtig ist
Wer 25.000 Euro für ein Jahr zum Spitzenzins von 3,40 Prozent anlegt, erzielt einen Zinsertrag von 850 Euro brutto – gegenüber rund 380 Euro zu Jahresbeginn beim damaligen Durchschnittszins.