Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins zuletzt unverändert gelassen. Für Sparer hat das einen direkten Effekt: Die Festgeldzinsen bleiben auf einem attraktiven Niveau.

Wer sein Geld für zwei Jahre anlegt, bekommt derzeit bis zu 3,3 Prozent pro Jahr – so zeigt es eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox für eine Anlagesumme von 10.000 Euro. Bei Instituten mit deutscher Einlagensicherung – also dem gesetzlichen Schutz bis 100.000 Euro – sind es bis zu 3,1 Prozent, etwa bei der Volkswagen Bank. Das Finanztip-Zinsbarometer, das mehr als 100 Angebote erfasst, bestätigt diesen Bereich: Es weist für 24 Monate einen Bestzins von 3,10 Prozent aus. Beide Quellen belegen damit ein vergleichbares Zinsniveau. Festgeld lässt sich bei vielen Anbietern ab 2.500 Euro eröffnen; das Geld bleibt dabei für die gesamte Laufzeit gebunden.

Beim Tagesgeld – also täglich verfügbarem Geld – locken manche Banken mit bis zu 4 Prozent. Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier warnt jedoch: Solche Spitzenzinsen gelten oft nur befristet oder setzen die Eröffnung eines Girokontos voraus.