Nur noch 13 Prozent der Deutschen sind laut einer aktuellen Forsa-Umfrage mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden. Selbst unter Unions-Anhängern überwiegt die Unzufriedenheit. CDU-Parteiwerte von 21 bis 22 Prozent verschärfen den Druck zusätzlich.
CDU-Vizechef Karl-Josef Laumann sprach das Problem am Dienstagabend in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz" offen an. Kommunalpolitiker an der Parteibasis seien durch die Zahlen „irritiert", so der nordrhein-westfälische Arbeits- und Gesundheitsminister. Gleichzeitig betonte er, die Partei müsse jetzt zusammenhalten: „Wir müssen den Laden zusammenhalten." Konkret forderte er, dass die Koalition noch bis Weihnachten Gesetze verabschiedet, mit denen ein Großteil der Bevölkerung einverstanden sein kann.
Ein zentrales Vorhaben ist dabei die Rentenreform – insbesondere die geplante Abschaffung der Rente mit 63, also der Frühverrentung für besonders langjährig Versicherte. Journalist Robin Alexander warnte in seinem Podcast „Machtwechsel", ein Scheitern dieser Reform könnte Merz' Kanzlerschaft gefährden.
CDU-Vize Laumann warnt: Umfragewerte machen der Partei Angst
Warum das wichtig ist
Wer plant, mit 63 Jahren in Rente zu gehen, sollte die Entwicklungen rund um die Rentenreform genau verfolgen – die Abschaffung dieser Regelung steht politisch auf der Kippe.