Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umsteigt, kann langfristig Geld sparen – das zeigen sowohl eine WWF-Studie als auch eine Berechnung des Energiekonzerns Eon. Konkret: Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus fallen mit Wärmepumpe in der Heizperiode 2026/2027 rund 1.332 Euro Stromkosten an, mit Gasheizung dagegen 1.854 Euro – eine Ersparnis von 522 Euro pro Saison.

Entscheidend ist der Zeitpunkt. Seit dem 21. Juli 2026 fördert der Staat klimafreundliche Heizungen mit bis zu 80 Prozent der Investitionskosten, maximal aber bei 28.000 Euro. Dieser Höchstbetrag sinkt halbjährlich um 750 Euro. Wer noch in diesem Jahr einbaut, die maximale Förderung erhält und zusätzlich eine Photovoltaikanlage betreibt, gleicht die höheren Anschaffungskosten laut WWF-Studie bereits nach vier Jahren aus. Im ungünstigsten Fall – ohne Einkommensbonus, ohne Solaranlage – dauert es 16 Jahre.

Die Einsparungen über 15 Jahre variieren stark: Bei Einbau im Oktober 2026 liegen sie zwischen 4.303 und 15.729 Euro, bei Einbau im August 2028 nur noch zwischen 1.042 und 11.042 Euro.