Wer mit einer Wärmepumpe heizt, zahlt am wenigsten. Das zeigt eine Auswertung des Energiedienstleisters Techem, der Wärmedaten von 1,1 Millionen Wohnungen analysiert hat. Demnach lagen die Heizkosten in Mehrfamilienhäusern mit Wärmepumpen 2025 bei durchschnittlich 8,80 Euro pro Quadratmeter – weniger als bei allen anderen Heizsystemen. Fernwärme war mit 16,02 Euro pro Quadratmeter am teuersten, Erdgas kostete 13,92 Euro, Öl 12,97 Euro und Holzpellets 9,36 Euro.
Ein Grund für den Kostenvorteil: Die Verbrauchskosten bei Wärmepumpen blieben seit 2021 weitgehend stabil, während konventionelle Heizsysteme deutlich teurer wurden. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass rund 40 Prozent der Mehrfamilienhäuser bereits heute ohne Umbau für Wärmepumpen geeignet sind. Mit einem Heizkörpertausch steigt dieser Anteil auf 80 Prozent, mit zusätzlichen Gebläseheizkörpern sogar auf 90 Prozent.
Regional fallen die Unterschiede erheblich aus. Das Saarland ist mit 14,50 Euro pro Quadratmeter das teuerste Bundesland, Berlin mit 10,34 Euro das günstigste.
Techem-Studie: Wärmepumpen heizen am günstigsten
Warum das wichtig ist
Wer in einem Mehrfamilienhaus mit Erdgas heizt, zahlt laut Techem im Schnitt rund 5 Euro pro Quadratmeter und Jahr mehr als Wärmepumpen-Nutzer – bei 70 Quadratmetern Wohnfläche sind das etwa 350 Euro jährlich.