Deutsche Banken und Sparkassen erhöhen ihre Tagesgeld-Zinsen deutlich. Einzelne Anbieter zahlen bereits bis zu vier Prozent Zinsen auf Tagesgeldkonten. Auch traditionelle Sparkassen bieten mittlerweile mehr als drei Prozent für flexible Geldanlagen an. Die Zinssteigerungen hängen direkt mit der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zusammen. Die EZB hebt ihre Leitzinsen an, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Diese höheren Zinsen geben die Banken nun an ihre Kunden weiter. Beim Festgeld liegt der Durchschnittszins derzeit bei 2,34 Prozent. Tagesgeld bietet Sparern den Vorteil, dass sie jederzeit über ihr Geld verfügen können, ohne Kündigungsfristen einhalten zu müssen. Die aktuellen Zinssätze stellen eine deutliche Verbesserung gegenüber den Niedrigzinsjahren dar, in denen Sparer oft nur 0,01 Prozent oder weniger erhielten. Verschiedene Banken konkurrieren derzeit um Neukunden mit attraktiven Zinsangeboten.