Die Alterssicherungskommission der Bundesregierung hat mehr als 30 Reformempfehlungen vorgelegt – und sie treffen fast alle Altersgruppen. Kernstück: Die abschlagsfreie Frührente für besonders langjährig Versicherte soll abgeschafft werden. Rund 262.400 Menschen nutzten diese Option zuletzt pro Jahr; sie erhielten im Schnitt 1.677 Euro monatlich. Wer trotzdem früher aufhören will, kann künftig erst mit 64 statt 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen.
Gleichzeitig empfiehlt die Kommission eine neue Kapitalrente nach schwedischem Vorbild. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen je ein Prozent des Bruttolohns zusätzlich einzahlen – insgesamt zwei Prozent. Der Beitragssatz steigt damit von 18,6 auf 20,6 Prozent. Beim Durchschnittsentgelt von rund 52.000 Euro bedeutet das gut 43 Euro Mehrbelastung pro Monat für beide Seiten. Das Geld fließt in individuelle Kapitalkonten und wird am Kapitalmarkt angelegt.
Für Jüngere soll das Rentenalter ab 2032 schrittweise mit der Lebenserwartung steigen – nach dem Verhältnis zwei zu eins. Konkret: Ein Jahr mehr Lebenserwartung bedeutet acht Monate länger arbeiten. Bis 2041 könnte die Regelaltersgrenze so auf 67,5 Jahre steigen.
Rentenkommission empfiehlt Abschaffung der Frührente und neue Kapitalrente
Warum das wichtig ist
Wer heute Mitte 50 ist und auf die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren gesetzt hat, muss umplanen – die Kommission empfiehlt Übergangsfristen, aber keine Garantien.
Quellen
- t-online Finanzen ↗
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- WirtschaftsWoche ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
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- Stern Wirtschaft ↗
- Capital ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
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- Stern Wirtschaft ↗