Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland deutlich nach unten korrigiert. Für das Jahr 2026 erwarten die Experten nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Als Hauptgrund nennt die OECD die steigenden Energiepreise infolge des Krieges im Iran.

Die schwache Wachstumsprognose zeigt, wie stark externe Konflikte die deutsche Wirtschaft belasten können. Deutschland ist als exportorientierte Volkswirtschaft besonders anfällig für internationale Krisen, die sich auf Energiemärkte und Handelsbeziehungen auswirken.

Parallel dazu beschäftigt sich die OECD auch mit strukturellen Reformen in Deutschland. Die Organisation sieht Reformbedarf bei der Erbschaftsteuer und unterstützt Pläne für weniger Ausnahmen bei Unternehmensvermögen. Gleichzeitig empfiehlt sie Entlastungen bei Arbeitseinkommen, um die Steuerlast fairer zu verteilen.

Die niedrige Wachstumsprognose unterstreicht die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Deutschland in den kommenden Jahren steht.