Am 9. Juli 2026 hat die Förderbank KfW die bisherige Heizungsförderung gestoppt. Noch bis zum 20. Juli können Hauseigentümer Anträge nach der alten Rechtslage stellen. Ab dem 21. Juli gilt eine neue, reduzierte Förderung. Hintergrund ist das Gebäudemodernisierungsgesetz, das der Bundestag am 10. Juli verabschiedet hat – dem letzten Sitzungstag vor der Sommerpause.
Besonders Vermieter trifft der abrupte Wechsel hart. Viele hatten staatliche Zuschüsse bereits fest in ihre Planungen einkalkuliert. Gleichzeitig drückt sie eine schwache Rendite: Laut dem Baukreditvermittler Baufi24 lagen die Bruttomietrenditen – also der Jahresertrag vor Abzug von Kosten – in den 50 größten deutschen Städten im zweiten Halbjahr 2025 im Schnitt bei 4,1 Prozent. Als risikoadäquat gilt ein Wert von fünf Prozent. In einer Umfrage des Eigentümerverbandes Haus & Grund gaben 60,5 Prozent der befragten privaten Vermieter an, ihre Tätigkeit aufgeben oder einschränken zu wollen.
Trotz der Förderunsicherheit zeigt sich beim Heizungstausch ein klarer Trend: Wärmepumpen waren 2025 erstmals die am häufigsten eingebaute Heizungsart bei Modernisierungen, wie das Institut der deutschen Wirtschaft ermittelt hat.
KfW stoppt alte Heizungsförderung – Vermieter müssen neu kalkulieren
Warum das wichtig ist
Wer aktuell einen Heizungstausch plant, muss schnell handeln – nur bis zum 20. Juli gilt noch die alte Förderung, danach sinken die möglichen Zuschüsse.