Während klassische Anleihen 2026 durch steigende Zinsen teils Verluste einfahren, profitiert eine spezielle Anlageklasse genau von diesem Umfeld: Floating Rate Bonds – also variabel verzinste Anleihen – passen ihre Ausschüttungen regelmäßig an den aktuellen Marktzins an. Das schützt Anleger vor Kursverlusten, die bei festverzinslichen Papieren entstehen, wenn die Zinsen steigen.

ETFs auf diese sogenannten Floater bündeln viele solcher Anleihen und machen sie für Privatanleger zugänglich. Renditen von bis zu 7 Prozent sind dabei laut beiden Quellen derzeit möglich. Der entscheidende Mechanismus: Steigt der Marktzins, zieht auch die Verzinsung der Floater nach – anders als bei klassischen Anleihen, deren Kupon festgeschrieben ist und deren Kurs deshalb fällt.

Allerdings sind Floating Rate Bonds kein risikofreies Investment. Wer einzelne Papiere kauft, muss die Bonität des Schuldners prüfen und teils hohe Mindestanlagesummen einplanen. ETFs auf Floater streuen dieses Risiko breiter – und senken gleichzeitig die Einstiegshürde.