Die US-Notenbank Federal Reserve erhöht ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine neue Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Es ist die erste Anhebung seit Mitte 2023. Auslöser ist die hartnäckig hohe Inflation, die sich trotz jahrelanger Wartezeit nicht auf den Zielwert der Fed zubewegt hat.
Als Maßstab für die Preisentwicklung nutzt die Fed den sogenannten PCE-Index – ein Inflationsmaß, das auf den tatsächlichen Konsumgewohnheiten der Bevölkerung basiert. Dieser lag zuletzt sowohl im Juni als auch im Juli bei 3,7 Prozent. Fed-Chef Kevin Warsh, seit Mai im Amt, hatte bereits Handlungsbereitschaft signalisiert, falls die Teuerung nicht nachlässt. Mit der Entscheidung demonstriert die Notenbank zugleich ihre Unabhängigkeit gegenüber Präsident Donald Trump, der wiederholt niedrigere Zinsen gefordert hatte. Bis Ende 2026 könnte laut Zinsausblick der Fed ein weiterer Erhöhungsschritt folgen.
Der DAX schloss am Mittwoch mit einem Plus von rund 0,5 Prozent bei 25.538 Punkten – Anleger hatten den Schritt bereits erwartet.
Fed hebt Leitzins auf 3,75 bis 4,00 Prozent – erstmals seit 2023
Warum das wichtig ist
Höhere Leitzinsen in den USA verteuern Kredite weltweit – wer aktuell eine Finanzierung plant, sollte steigende Konditionen einkalkulieren.
Quellen
- t-online Finanzen ↗
- Capital ↗
- Handelsblatt Finanzen ↗
- WirtschaftsWoche ↗
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- Tagesspiegel Wirtschaft ↗
- Tagesspiegel Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- Focus Finanzen ↗
- Tagesspiegel Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- Stern Wirtschaft ↗
- Süddeutsche Wirtschaft ↗
- FAZ Finanzen ↗
- FAZ Finanzen ↗
- Spiegel Wirtschaft ↗
- Zeit Wirtschaft ↗
- ZDF heute ↗
- Tagesschau Wirtschaft ↗
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