Der deutsche Aktienmarkt startete stark in die Woche, während die US-Börsen uneinheitlich schlossen. Der Dow Jones legte rund 0,4 Prozent zu, die technologielastige Nasdaq gab dagegen 0,4 Prozent nach. Ein wichtiger Impulsgeber fehlte: Der US-Anleihenmarkt blieb wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen.

Der Ölpreis belastete die Stimmung auf beiden Seiten des Atlantiks. Ein Barrel Nordseeöl der Sorte Brent – ein globaler Referenzpreis für Rohöl – kletterte auf über 106 Dollar. Trumps angekündigter Diesel-Deal mit Russland, der die Preise kurzzeitig dämpfen sollte, entfaltete keine nachhaltige Wirkung.

Ab Dienstag kommt ein neuer Impulsgeber ins Spiel: Die US-Bilanzsaison startet, traditionell mit den großen Banken wie Goldman Sachs, JPMorgan und Citigroup. Anleger warten gespannt auf die Quartalszahlen – besonders, wie Unternehmen mit gestiegenen Energiekosten und hohen Zinsen umgehen.