Der DAX startet schwach in die neue Handelswoche. Am Montag fiel der deutsche Leitindex zeitweise auf 25.268 Punkte – ein Minus von rund 1,4 Prozent gegenüber dem Freitags-Schlusskurs von 25.623 Punkten. Damit gibt der Index seine gesamten Vorwochengewinne wieder ab.

Gleich mehrere Faktoren belasten die Stimmung. Aus China kommen gemischte Signale: Einerseits wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal überraschend stark, andererseits plant Peking strenge Exportbeschränkungen für 40 Schlüsseltechnologien – darunter Künstliche Intelligenz, Photovoltaik und Biomedizin. Für 14 davon soll der Export ganz verboten werden. Gleichzeitig drückt ein chinesischer Exportboom von 36 Prozent allein im September auf europäische Hersteller. Aus den USA kommen ebenfalls Belastungen: Die Mehrheit der Investoren rechnet mit einer Zinserhöhung Ende Oktober, was Kapital aus risikoreicheren Anlagen abzieht.

Zusätzlich sorgen Unruhen in Frankreich für Nervosität. Der französische Leitindex CAC 40 verlor 1,4 Prozent. Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen – ein Maß für das Vertrauen der Märkte in einen Staat – stieg um elf Basispunkte auf 4,89 Prozent.