Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump bereitet weitere Zollmaßnahmen vor, die auch europäische Unternehmen treffen könnten. Als Begründung führt die Regierung den Kampf gegen Produkte aus Zwangsarbeit an. Parallel dazu zeigt ein aktueller Fall die Härte der amerikanischen Zollpolitik: Die US-Behörden fordern vom insolventen Autozulieferer First Brands 286 Millionen Dollar nach. Der Vorwurf lautet, das Unternehmen habe Importe aus China zu niedrig bewertet und dadurch zu wenig Zölle gezahlt. Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie die Trump-Administration ihre Handelspolitik verschärft. Während die bestehenden Zollstreitigkeiten noch vor Gerichten verhandelt werden, kündigen sich bereits neue Maßnahmen an. Unternehmen, die Waren aus China oder anderen Ländern importieren, müssen mit verstärkten Kontrollen und höheren Abgaben rechnen. Die geplanten Zölle sollen nach Angaben der Regierung auch Produkte erfassen, bei deren Herstellung Zwangsarbeit vermutet wird.