Trump empfiehlt neuem Fed-Chef Warsh trotz Inflation Zinssenkungen
US-Präsident Donald Trump hat seinem designierten Notenbank-Chef Kevin Warsh eine klare Empfehlung für die künftige Geldpolitik ausgesprochen. Trotz der aktuell steigenden Inflation erwartet Trump von der Federal Reserve eine lockere Zinspolitik mit weiteren Senkungen. Der Präsident betont dabei, keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen des neuen Fed-Vorsitzenden ausüben zu wollen und vertraut nach eigenen Angaben auf Warshs Urteilsvermögen. Gleichzeitig macht Trump jedoch deutlich, dass er Zinssenkungen für den richtigen Weg hält. Zur Bekämpfung der steigenden Preise sieht Trump andere Instrumente als eine restriktive Geldpolitik vor. Die Federal Reserve ist formal unabhängig und trifft ihre geldpolitischen Entscheidungen eigenständig. Warsh muss noch vom Senat bestätigt werden, bevor er das Amt des Fed-Vorsitzenden antreten kann. Die Äußerungen zeigen die unterschiedlichen Ansätze zwischen politischen Zielen und traditioneller Notenbank-Politik auf.
Warum das wichtig ist
Die US-Geldpolitik beeinflusst globale Finanzmärkte und damit auch deutsche Sparer, Anleger und Kreditnehmer.