Tanken kostet so viel wie nie: Am Sonntag erreichte Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,273 Euro pro Liter – ein neues Allzeithoch, das den bisherigen Rekord aus dem März 2022 übertrifft. Diesel kletterte auf 2,404 Euro. Innerhalb von zwei Wochen verteuerte sich E10 um rund zwölf Cent, Diesel sogar um 20 Cent.
Haupttreiber ist die Lage im Nahen Osten. Die Straße von Hormus – eine strategisch wichtige Meerenge, durch die vor dem Konflikt rund ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung floss – bleibt blockiert. Ein geplantes Außenministertreffen der Golfstaaten, das eine Lösung bringen sollte, fand nicht statt. Der Rohölpreis der Nordsee-Sorte Brent liegt derzeit bei rund 107 Dollar pro Fass. Der ADAC kritisiert, dass das aktuelle Preisniveau durch den Ölpreis allein nicht vollständig erklärbar sei – und fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung.
Herbert Rabl vom Tankstellen-Interessenverband (TIV) warnt offen vor der nächsten Stufe: Drei Euro pro Liter seien an Autobahntankstellen bereits Realität – und könnten bald flächendeckend gelten.
Spritpreise auf Rekordhoch – Drei-Euro-Marke rückt näher
Warum das wichtig ist
Wer 50 Liter tankt, zahlt aktuell rund 11 Euro mehr als noch Mitte August – bei drei Euro pro Liter wären es über 38 Euro mehr als vor einem Jahr.
Quellen
- WirtschaftsWoche ↗
- Capital ↗
- Handelsblatt Finanzen ↗
- Tagesspiegel Wirtschaft ↗
- Stern Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- Süddeutsche Wirtschaft ↗
- Tagesschau Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- Frankfurter Rundschau Wirtschaft ↗
- t-online Finanzen ↗
- Tagesspiegel Wirtschaft ↗
- n-tv Wirtschaft ↗
- Zeit Wirtschaft ↗
- Spiegel Wirtschaft ↗
- Zeit Wirtschaft ↗
- ZDF heute ↗