Ab 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ab. Der Staat fördert Einzahlungen mit direkten Zulagen – konkret bedeutet das für viele Sparer mehrere Hundert Euro pro Jahr vom Fiskus.
Besonders für Gutverdiener steckt ein strategischer Kniff im Modell: In das Depot lässt sich mehr einzahlen, als für die staatliche Förderung nötig ist. Der Vorteil entsteht später – im Ruhestand sind die persönlichen Steuersätze in der Regel deutlich niedriger als im Erwerbsleben, sodass die Auszahlungen vergleichsweise günstig versteuert werden. Allerdings erkaufen sich Gutverdiener diesen Effekt mit höheren Steuerlasten während der Einzahlungsphase.
Gleichzeitig gibt es einen Haken, den viele übersehen: Die Förderstruktur ist an Bedingungen geknüpft, die nicht für jeden Sparer gleich vorteilhaft sind. Über die Hälfte der Deutschen zeigt laut Berichten Interesse am neuen Modell – wie groß der tatsächliche Nutzen ausfällt, hängt stark vom individuellen Einkommen und der Steuersituation ab.
Riester-Nachfolger startet 2027 – so funktioniert das Altersvorsorgedepot
Warum das wichtig ist
Wer 2027 vom Start weg einzahlt, sichert sich die staatlichen Zulagen von Beginn an – lohnenswert ist ein früher Einstieg besonders für Familien mit Kindern, die höhere Grundzulagen erhalten.