Die britische Digitalbank Revolut bietet Neukunden in Deutschland erstmals Zinsen auf Tagesgeld – und zwar 4,25 Prozent. Damit führt das Fintech aktuell die deutschen Zinsübersichten an. Doch das Angebot hat drei entscheidende Einschränkungen.

Erstens gilt der Spitzenzins nur bis zu einer Anlagesumme von 25.000 Euro. Zweitens müssen Nutzer nach einer Schonfrist von 30 Tagen alle weiteren 30 Tage mindestens drei Transaktionen von je fünf Euro in der App durchführen. Bleiben diese aus, fällt der Zins auf 2,25 Prozent – deutlich unter dem Marktdurchschnitt. Drittens setzt das Tagesgeld ein aktiv genutztes Revolut-Konto voraus, das als Girokonto funktioniert. Die Zinsgarantie gilt für vier Monate.

Als unkompliziertere Alternative bietet Chase – die deutsche Tochter von J.P. Morgan – vier Prozent für vier Monate, ohne dass ein Girokonto oder Depot nötig ist, und das bis zu einer Million Euro. Wer Planungssicherheit bevorzugt, findet bei der Bank of Scotland drei Prozent mit einjähriger Garantie, ebenfalls ohne Zusatzprodukte.