Die Rentenkommission hat empfohlen, die abschlagsfreie Frührente mit 63 Jahren abzuschaffen. Derzeit nutzen rund 260.000 Menschen pro Jahr diese Möglichkeit, ohne finanzielle Abzüge früher in Rente zu gehen. Das soll künftig nicht mehr möglich sein.

Die Empfehlung ist Teil eines umfangreichen Reformpakets: Insgesamt legt die Kommission rund drei Dutzend Vorschläge vor. Neben der Abschaffung der Frührente stehen dabei auch Kapitalmarktanlagen – also das Anlegen von Rentengeldern an der Börse – sowie der Abbau von Bürokratie im Rentensystem auf der Agenda.

Die Vorschläge sind Empfehlungen, keine beschlossenen Gesetze. Ob und wann der Gesetzgeber sie umsetzt, ist offen.