In Deutschland kippt das Verhältnis zwischen Kaufen und Mieten – zugunsten der Käufer. Das zeigt der Postbank-Wohnatlas 2026, der 400 Regionen bundesweit unter die Lupe nimmt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Während die Mieten weiter steigen, sind Kaufpreise zuletzt günstiger geworden. Konkret heißt das: In 284 von 400 untersuchten Regionen sank der sogenannte Vervielfältiger – also das Verhältnis von Kaufpreis zur Jahresnettokaltmiete, das angibt, wie viele Jahresmieten eine Immobilie kostet. Gleichzeitig legten Nettokaltmieten um 2,2 Prozent zu. Besonders in Großstädten wie Berlin und Hamburg wuchsen Kaufpreise langsamer als die Mieten.

51 der 400 Regionen bieten laut dem Atlas derzeit besonders gute Einstiegschancen für Käufer.