Rentner in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekommen weniger Geld pro Jahr als ihre Altersgenossen im Westen Deutschlands. Das zeigen aktuelle offizielle Zahlen zur Rentensituation. Die Einkommensunterschiede zwischen Ost und West bestehen damit auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung weiter fort.

Gleichzeitig verschärft sich die demografische Lage des deutschen Rentensystems insgesamt. Deutsche Bürger sammeln mittlerweile durchschnittlich 39,7 Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung an. Parallel dazu steigt die Zahl der Rentner kontinuierlich an, während immer weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen. Diese Entwicklung stellt das gesamte Rentensystem vor erhebliche Herausforderungen.

Die Partei BSW hat bereits angekündigt, gegen die anhaltenden Rentenunterschiede zwischen Ost und West zu protestieren. Die ungleiche Verteilung der Renteneinkommen bleibt damit ein politisches Streitthema.