Pendlerinnen und Pendler in mehreren deutschen Großstädten zahlen ab 2027 mehr für Bus und Bahn. Betroffen sind unter anderem Berlin, München, das Ruhrgebiet, Nürnberg und Hamburg. Auch das Deutschlandticket, das bundesweit im Nahverkehr gilt, wird teurer.

Die Preiserhöhungen fallen je nach Region unterschiedlich stark aus. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hebt die Preise im Schnitt um 3,72 Prozent an – das Vier-Fahrten-Ticket steigt dabei um 80 Cent auf 13,20 Euro, das Einzelticket bleibt bei 4,00 Euro. Im Münchner Raum steigen die Preise um knapp 5 Prozent: Die Streifenkarte für Zone M kostet künftig 21 Euro statt 18,70 Euro. Nürnberg erhöht um durchschnittlich 5,86 Prozent, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) um 4,9 Prozent – hält aber den Preis für das streckengenaue Eezy-Ticket stabil. In Hamburg verteuern sich nur einzelne Tickets, etwa Kurzstrecke und Kinderfahrkarten, jeweils um 10 Cent.

Als Hauptgrund nennen die Verbünde gestiegene Betriebskosten.