Wer Photovoltaik, Batteriespeicher und flexible Verbrauchssteuerung kombiniert, kann seine jährliche Stromrechnung um mehr als 1000 Euro senken. Das zeigt eine Analyse der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).
Den größten Einzelbeitrag liefert eine Solaranlage auf dem Dach: Für einen Musterhaushalt mit 3500 Euro Jahresstromkosten beziffert BCG die Ersparnis auf rund 900 Euro. Ein zusätzlicher Batteriespeicher – der selbst erzeugten Strom für Abend- und Nachtstunden puffert – bringt noch einmal rund 900 Euro. Wer außerdem stromintensive Geräte wie Wärmepumpe oder Elektroauto gezielt in günstige Zeitfenster legt, spart weitere rund 300 Euro. Möglich macht das ein dynamischer Stromtarif, der die stündlich schwankenden Börsenpreise direkt weitergibt. Laut einer Studie von Eon und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft liegt das gesamte Verschiebepotenzial deutscher Haushalte allein in diesem Jahr bei 18,3 Terawattstunden – mit Tendenz auf 34 Terawattstunden bis 2031.
Für klassische Energieversorger wächst damit der Druck: Haushalte mit eigener Erzeugung beziehen deutlich weniger Strom aus dem Netz.
Solaranlage plus Speicher plus Steuerung: So sinkt die Stromrechnung um 1000 ...
Warum das wichtig ist
Ein Haushalt mit 3500 Euro Jahresstromrechnung kann durch die Kombination aller drei Maßnahmen seine Kosten um bis zu 80 Prozent drücken.