Eltern können durch Kinderdepots ihre Steuerlast bei Kapitalerträgen deutlich reduzieren. Das Prinzip funktioniert über die Ausnutzung der Freibeträge der Kinder. Jedes Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, bei dem Kapitalerträge steuerfrei bleiben. Zusätzlich steht jedem Kind der Grundfreibetrag zu, der bei niedrigen Einkommen weitere Steuervorteile bringt.
Bei Kinderdepots werden Aktien oder andere Wertpapiere direkt auf den Namen des Kindes gekauft. Die Erträge wie Dividenden oder Kursgewinne fallen dann in der Steuererklärung des Kindes an, nicht bei den Eltern. Da Kinder meist keine oder nur geringe eigene Einkünfte haben, bleiben die Kapitalerträge oft komplett steuerfrei oder werden nur minimal besteuert.
Experten betonen, dass diese Strategie vollkommen legal ist und zu den etablierten Steuersparmodellen für Familien gehört. Wichtig ist dabei die ordnungsgemäße Depot-Eröffnung auf den Namen des Kindes sowie die korrekte steuerliche Behandlung der Erträge.
Kinderdepots ermöglichen Eltern legale Steuerersparnis bei Aktienanlagen
Warum das wichtig ist
Du kannst als Elternteil durch Kinderdepots deine Steuerlast bei Kapitalanlagen legal senken und gleichzeitig Vermögen für deine Kinder aufbauen.