Die USA und der Iran haben sich vorläufig auf ein Abkommen geeinigt. Der Ölmarkt reagierte prompt: Die Preise gaben nach. Doch wer jetzt auf deutlich billigeres Tanken hofft, dürfte enttäuscht werden.
Denn die erste Entspannung am Markt täuscht über die strukturellen Hindernisse hinweg. Besonders die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit – bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Verbraucher und Unternehmen hoffen zwar auf eine Öffnung dieser Meerenge, doch konkrete Schritte stehen noch aus. Experten sehen mehrere Gründe, warum ein deutlicher Preisrückgang vorerst ausbleibt.
Bis sich eine Einigung tatsächlich in substanziell niedrigeren Preisen für Sprit oder Kerosin niederschlägt, dürfte es also noch dauern. Die vorläufige Natur des Deals lässt zudem offen, ob die Vereinbarung dauerhaft hält – und damit, ob iranisches Öl in größeren Mengen auf den Weltmarkt zurückkehrt.
Iran-Deal dämpft Ölpreis – doch günstigeres Tanken bleibt aus
Warum das wichtig ist
Wer auf spürbar günstigeres Tanken hofft, muss sich gedulden – trotz Deal bleiben die Preise an der Zapfsäule vorerst auf aktuellem Niveau.