Je nach Wohnort zahlen Hundehalter in Hessen zwischen null und 180 Euro Hundesteuer pro Jahr. Das zeigt das aktuelle Ranking des Bundes der Steuerzahler (BdSt), das am Freitag veröffentlicht wurde.
An der Spitze liegen Bad Karlshafen und Wiesbaden mit jeweils 180 Euro für den ersten Hund. Dahinter folgen Bad Schwalbach mit 125 Euro sowie Darmstadt, Langen, Rödermark, Rodgau und Schlangenbad mit je 120 Euro. Am günstigsten ist Eschborn: Dort fällt für den Ersthund gar keine Steuer an. Gründau verlangt 24 Euro, mehrere weitere Kommunen je 36 Euro.
44 Städte und Gemeinden haben ihre Sätze gegenüber dem Vorjahr erhöht. Den stärksten Anstieg verzeichnet Rodgau mit plus 60 Euro – die Steuer verdoppelte sich dort auf 120 Euro. Nur Bad Zwesten senkte den Satz, um zwölf Euro auf 60 Euro. Der hessische Durchschnitt liegt jetzt bei 70 Euro jährlich – zwei Euro mehr als im Vorjahr. Für als gefährlich eingestufte Hunderassen gilt ein eigener Steuersatz; in Biebertal beträgt er 1.300 Euro und ist damit der höchste in Hessen.
Hundesteuer in Hessen: Wiesbaden kassiert 180 Euro, Eschborn nichts
Warum das wichtig ist
Wer in Rodgau einen Hund hält, zahlt seit diesem Jahr 60 Euro mehr als zuvor – ein Blick in die BdSt-Übersicht zeigt, ob auch die eigene Kommune die Steuer angehoben hat.