Eine geplante Zuckersteuer würde Getränkehersteller vor die Wahl stellen: Entweder die neue Abgabe zahlen oder ihre Rezepturen grundlegend überarbeiten. Betroffen wären bekannte Marken wie Fanta und Capri-Sonne, die derzeit hohe Zuckermengen enthalten. Die Steuer würde ab einem bestimmten Zuckergehalt pro 100 Milliliter greifen und Hersteller dazu zwingen, ihre Produkte neu zu formulieren, wenn sie die zusätzlichen Kosten vermeiden wollen. Konkrete Beispiele zeigen, wie drastisch die Änderungen ausfallen müssten: Viele beliebte Softdrinks würden erhebliche Mengen an Zucker verlieren müssen, um unter die Besteuerungsgrenze zu fallen. Die Industrie steht damit vor einer grundsätzlichen Entscheidung zwischen höheren Produktionskosten durch die Steuer oder aufwendigen Rezepturänderungen. Solche Anpassungen könnten den Geschmack der Getränke spürbar verändern und alternative Süßungsmittel erforderlich machen.