Der Sparkassen-Fondsanbieter Deka schraubt seine Gewinnerwartung für 2025 deutlich nach oben. Statt der bisher angepeilten 700 Millionen Euro rechnet das Institut nun mit einem wirtschaftlichen Ergebnis von rund 800 Millionen Euro. Grundlage ist ein starkes erstes Halbjahr: Das Ergebnis stieg um fünf Prozent auf 546 Millionen Euro, die Erträge kletterten um 7,5 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro.
Wesentlicher Treiber ist das Privatkundengeschäft. Der Absatz von Fonds und Zertifikaten legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent auf gut 23,3 Milliarden Euro zu – ein Rekord für ein erstes Halbjahr. Gleichzeitig boomt das Sparplan-Geschäft: In den ersten sechs Monaten schlossen Anleger rund 298.000 neue Verträge ab, insgesamt verwaltet die Deka damit 9,1 Millionen solcher Sparpläne. Das Gesamtvolumen an Fonds und Zertifikaten stieg bis Ende Juni auf 485 Milliarden Euro.
Trotz der positiven Entwicklung bleibt das neue Jahresziel deutlich unter dem Vorjahresergebnis von rund 963 Millionen Euro. Deka-Chef Georg Stocker betonte, dass ein großer Teil der Bevölkerung nach wie vor nicht am Kapitalmarkt investiert sei.
Deka hebt Gewinnziel auf 800 Mio. Euro – Sparpläne treiben Absatz
Warum das wichtig ist
Wer noch keinen Wertpapiersparplan hat: Die Deka verwaltete zuletzt 9,1 Millionen solcher Verträge – Tendenz stark steigend, was auf wachsendes Interesse an regelmäßigem Fondssparen als Vermögensaufbau hindeutet.