Der Bundestag hat die sogenannte Frühstartrente beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 erhalten anspruchsberechtigte Kinder ab ihrem sechsten Geburtstag monatlich zehn Euro vom Staat – das sind 120 Euro im Jahr. Das Geld fließt nicht auf das Girokonto der Familie, sondern direkt in ein zertifiziertes Depot, das auf den Namen des Kindes läuft. Dort wird es langfristig in Aktienfonds oder ETFs investiert. Die Förderung endet spätestens mit dem Monat vor dem 18. Geburtstag.
Eltern können zusätzlich eigenes Geld einzahlen. Bis zu 6.840 Euro im Jahr sind möglich. Je nach Einzahlungshöhe und einer angenommenen Marktrendite von sechs bis sieben Prozent jährlich kann das Depot bis zum 65. Lebensjahr zwischen 32.000 und 1,8 Millionen Euro erreichen. Den Förderantrag stellt der Depotanbieter automatisch bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen – Eltern müssen das nicht selbst erledigen.
Starten können zunächst nur Kinder des Geburtsjahrgangs 2020. Für ältere Minderjährige lassen sich zwar ebenfalls Verträge abschließen, die staatlichen Monatszahlungen entfallen dabei jedoch.
Bundestag beschließt Frühstartrente – 120 Euro jährlich für Kinder ab 2027
Warum das wichtig ist
Eltern von Kindern des Jahrgangs 2020 sollten ab 2027 einen zertifizierten Standarddepot-Vertrag abschließen, um die staatlichen 120 Euro pro Jahr automatisch zu erhalten.