Der Bundesrat hat die Rentenerhöhung zum 1. Juli beschlossen. Gesetzliche Renten steigen dann um 4,24 Prozent – das ist der höchste Anstieg seit mehreren Jahren.

Konkret heißt das: Wer bisher eine monatliche Rente von 1.500 Euro bezieht, bekommt künftig rund 63 Euro mehr. Im Maximalfall – bei langer Beitragszeit und hohem Rentenniveau – wächst die Auszahlung um bis zu 152,17 Euro im Monat. Von der Erhöhung profitieren nicht nur Altersrentner, sondern auch Hinterbliebene und Erwerbsgeminderte, also Menschen, die wegen Krankheit oder Behinderung nicht voll arbeiten können.

Wer eine höhere Rente bezieht, sollte prüfen, ob die Erhöhung die persönliche Steuergrenze überschreitet. Denn je nach Renteneintrittsjahrgang gilt ein bestimmter Besteuerungsanteil – steigt die Rente, kann das dazu führen, dass erstmals Einkommensteuer anfällt oder eine bestehende Steuerlast wächst.